Europäisches Institut Für Ayurveda Medizin
Ayurveda Kochkurs Ayurveda als Integrativ Medizin

Gesundheitswoche Ayurveda-Medizin / 27.10.-02.11.2017 / Schwerpunkt: Niereninsuffizienz / Mit kostenfreier Beratung bei indischen Ayurveda Ärzten

Niereninsuffizienz: Ayurveda erhöht Gesundheit und Lebensqualität
Die Niereninsuffizienz ist dabei, zu einer Volkskrankheit zu werden. Laut dem Ärzteblatt leiden aktuell mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland unter einer Nierenerkrankung , während die deutsche Gesellschaft für Nephrologie meldet, dass die Zahl der von einer terminalen Niereninsuffizienz Betroffenen jedes Jahr um 3-5% ansteigt.

Angesichts dieser Daten und der Schwere der Erkrankung – die 4-Jahres-Überlebensrate für Dialysepatienten beträgt gerade einmal 65 Prozent – ist ein entschiedenes Handeln geboten.

 

Niereninsuffizienz aus der Sicht der Schulmedizin
In der Allopathie wird die Niereninsuffizienz vor allem als eine kontinuierliche, unaufhaltsame Verringerung der Filtrationsleistung der Niere angesehen. Potentielle Auslöser sind eine Vielzahl möglicher Faktoren, darunter Bluthochdruck, Diabetes oder auch Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten oder ein physischer Schaden der Nieren, beispielsweise als Folge eines Unfalls.




Die Verringerung tritt schleichend auf, und man geht davon aus, dass erste stärkere Symptome – darunter dunkler Urin, Appetitlosigkeit oder Geschmacksveränderungen – erst ab einer 70-80%igen Einschränkung der Nierentätigkeit auftreten. Zu diesem Zeitpunkt ist eine klinische Behandlung, beispielsweise durch eine Dialyse, oftmals bereits unvermeidbar. Der integrative Einsatz von Ayurveda kann hier bestehende Therapie-Konzepte wirksam unterstützen. Ayurveda verfügt über ein tiefes Verständnis der komplexen Wechselwirkungen unseres Körpers und bietet dadurch Aussicht auf eine ganzheitliche Genesung.

Niereninsuffizienz aus Sicht von Ayurveda

Im Ayurveda wird die Niereninsuffizienz als Zusammenbruch eines weitaus größeren Netzwerks und einer Schädigung der Mutra-Vaha-Srotas – der Ausleitungskanäle für Urin – angesehen.

Der Grund: Alle drei grundlegenden Bioenergien Vata, Pitta und Kapha im Körper geraten in ein Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass die Niere sich entzündet und ihrer osmoregulatorischen Funktion nicht mehr nachkommen kann. Dadurch ist das Filtern des Bluts, die Wiederaufnahme von Wasser und Nährstoffen sowie die Ausscheidung von Abfallprodukten nicht mehr in vollem Umfang möglich.

Ayurveda sieht die Ursache für diese Entzündung der Nieren in einer Störung der Vata- und Pitta-Energien wobei auch Kapha involviert ist.

 

Die drei Doshas bei Niereninsuffizienz

Vata: verantwortlich für die Zerstörung der Nierenfunktion, erkennbar beispielsweise durch niedrigere Urinmengen oder Schwellungen unter den Augen. Wurde Vata provoziert, werden in der Folge auch die beiden anderen Bioenergien Kapha und Pitta in Mitleidenschaft gezogen.

Pitta hat seinen Hauptsitz im Blut. Ein gestörtes Pitta schmälert somit die Filtrationsleistung der Nieren Der Elektrolythaushalt wird gestört, essentielle Stoffe wie Albumin werden in zu hohen Mengen ausgeschieden, für den Körper wichtige Nährstoffe werden nicht ausreichend aufgenommen.

Kapha: Das zerstörte Kapha verstopft die Nierenzellen (Nephronen) und zerstört dadurch die Nierenfunktion. Dies wiederum blockiert die Vata-Bewegung, was zu einer Zerstörung der Nierenstruktur führt.

Die drei Doshas sammeln sich gemeinsam oder auch einzeln in den Basti (Harnwegen) an und belasten diese dadurch. Die Folge: Vata kann die Niere verlassen und zu Schwellungen und Ödemen im ganzen Körper führen

Der Ansatz zur Therapie besteht im Ayurveda in der Durchbrechung dieses Teufelskreises. Er setzt dabei die Ressourcen des gesamten Körpers zur Heilung ein.

Niereninsuffizienz: Der ayurvedische Ansatz

Der Schlüssel des Heilungs-Konzepts besteht in einem ganzheitlichen Ansatz. Konkret bedeutet dies, die gestörten Doshas in Körper und Geist zu identifizieren und sie wieder zu harmonisieren. Der Ayurveda-Arzt führt hierzu unter anderem eine ausführliche Anamnese, Pulsdiagnose sowie Zungen – und Augendiagnostik durch.

Anschließend werden unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt, darunter eine ayurvedische Ernährungsumstellung gemäß der individuellen Ausprägung der Doshas, die Verabreichung von Ayurveda Nahrungsergänzungsmitteln, Reinigungsverfahren Panchakarma sowie, je nach Bedarf, Yoga und Meditation.

Der erste und wichtigste Schritt besteht in der Heilung des geschädigten Nierengewebes. Dies erlaubt es Vata,

Sich wieder frei zu bewegen, was zu einer vermehrten Urinproduktion führt. Sobald das Vata-Dosha beruhigt ist, können sich auch Kapha, Pitta und Blut gleichzeitig normalisieren.

Durch die Reduktion von Kapha werden die Nephronen wieder freier, Schwellungen nehmen ab. Wenn Vata und Kapha so ins Gleichgewicht gekommen sind, beruhigt sich auch Pitta – und die Spaltung, Ausscheidung und Retention körperlicher Substanzen ist wieder möglich.

Wenn Sie unter einer chronischen Niereninsuffizienz oder einer anderen Nierenkrankheit leiden, unterstützen wir Sie gerne. Machen Sie einen Termin für eine erste Konsultation mit Konstitutions-Check und lassen Sie sich beraten. Wir freuen uns bereits auf Ihren Anruf unter 030 - 351 32 650 oder eine Termin-Anfrage über unser Kontaktformular.